Die 10 besten Länder, um sich zur Ruhe zu setzen

223101019616223101019616
In diesem Land geht es Rentnern besonders gut Foto: Getty Images

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Viele träumen davon, sich spätestens im Rentenalter in einem Land zur Ruhe zu setzen, in dem es sich angenehmer lebt als in der Heimat. TRAVELBOOK zeigt eine Liste mit den besten Ländern für Rentner.

Costa Rica ist das beste Land weltweit, um sich im Alter zur Ruhe zu setzen. Lag das zentralamerikanische Land im Vorjahr noch auf Platz 3 des Rankings, steht es in diesem Jahr an oberster Stelle der Rangliste. Auswanderer werden hier mit offenen Armen empfangen. Costa Rica ist sicher, stressfrei und die Wirtschaft stabil, ein Militär gibt es nicht. Das inoffizielle Motto hier lautet: „Pura vida“, was so viel heißt wie „das Leben ist gut“, aber auch „Hallo“ oder „Willkommen“.

Laut „International Living“ sind in Costa Rica die Lebenshaltungskosten vergleichsweise gering und die medizinische Versorgung gut. Costa Rica eigne sich besonders für Liebhaber von Outdoor-Aktivitäten wie Reiten, Golfen, Angeln und Tauchen. Auch im Hinblick auf die klimatischen Bedingungen biete das Land beste Voraussetzungen für Auswanderer: dauerhafte Frühlingstemperaturen in der Hauptstadt San José, ein heiß-trockenes Klima an den Pazifikstränden in der Provinz Guanacaste sowie tropische Wärme in den weiten Regenwaldgebieten.

Ein Paar kann laut „International Living“ in Costa Rica für rund 2000 US-Dollar (1800 Euro) im Monat ein angenehmes Leben führen.

Platz 1: Costa Rica

ADVERTISING

Traumhafte Strände erwarten Auswanderer in Costa Rica in Mittelamerika
Traumhafte Strände erwarten Auswanderer in Costa Rica in Zentralamerika
Foto: Getty Images

Costa Rica ist das beste Land weltweit, um sich im Alter zur Ruhe zu setzen. Lag das zentralamerikanische Land im Vorjahr noch auf Platz 3 des Rankings, steht es in diesem Jahr an oberster Stelle der Rangliste. Auswanderer werden hier mit offenen Armen empfangen. Costa Rica ist sicher, stressfrei und die Wirtschaft stabil, ein Militär gibt es nicht. Das inoffizielle Motto hier lautet: „Pura vida“, was so viel heißt wie „das Leben ist gut“, aber auch „Hallo“ oder „Willkommen“.

Laut „International Living“ sind in Costa Rica die Lebenshaltungskosten vergleichsweise gering und die medizinische Versorgung gut. Costa Rica eigne sich besonders für Liebhaber von Outdoor-Aktivitäten wie Reiten, Golfen, Angeln und Tauchen. Auch im Hinblick auf die klimatischen Bedingungen biete das Land beste Voraussetzungen für Auswanderer: dauerhafte Frühlingstemperaturen in der Hauptstadt San José, ein heiß-trockenes Klima an den Pazifikstränden in der Provinz Guanacaste sowie tropische Wärme in den weiten Regenwaldgebieten.

Ein Paar kann laut „International Living“ in Costa Rica für rund 2000 US-Dollar (1800 Euro) im Monat ein angenehmes Leben führen.

Platz 2: Panama

Fantastischer Blick über Panama-Stadt
Fantastischer Blick über Panama-StadtFoto: Getty Images

Auf dem 2. Platz im Ranking der besten Länder, um sich zur Ruhe zu setzen, landet ebenfalls ein zentralamerikanische Land: Panama. Natürlich ist Panama vor allem bekannt für seinen Kanal, der den Atlantik mit dem Pazifik verbindet. Laut „International Living“ ist das Land aber auch wegen seines warmen Klimas attraktiv, seiner abwechslungsreichen Landschaft, des gut ausgebauten Gesundheitssystems und der vergleichsweise günstigen Lebenshaltungskosten. Lukrativ in Panama sei auch das Rabattsystem für Rentner, das beispielsweise 25 Prozent Vergünstigungen auf Flüge und Mahlzeiten in Restaurants gewähre. Panama lag im Vorjahresranking übrigens ebenfalls auf Platz 2.

Platz 3: Mexiko

In Mexiko würden wohl viele Rentner gerne leben
In Mexiko würden wohl viele Rentner gerne lebenFoto: Getty Images

Mexiko gilt seit Jahrzehnten als eins der beliebtesten Expat-Ziele vor allem für US-Amerikaner und Kanadier. Mehr als 1,5 Millionen von ihnen nennen das Land heute ihr Zuhause und leben dort entweder ganzjährig oder einen Teil des Jahres. Die Gründe seien laut „International Living“ u. a. das milde Klima, die zahlreichen Aktivitäten und Shopping-Möglichkeiten, die gute Infrastruktur und die vielen Feste mit Musik und Tanz. Mit den lebensfrohen Mexikanern komme man zudem schnell in Kontakt, Freundschaften seien rasch geschlossen.

Die vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten dürften für viele Auswanderer ebenfalls attraktiv sein. Mit weniger als 1700 Euro im Monat könne man als Paar in Mexiko gut leben. Wer dauerhaft im Land bleiben will, muss ein monatliches Einkommen von 2.000 US-Dollar (ca. 1700 Euro) oder ein Bankguthaben von 102.000 US-Dollar (ca. 87.000 Euro) nachweisen.

Die besten Länder um sich zur Ruhe zu setzen: Plätze 4 bis 10

4: Kolumbien
5: Portugal
6: Ecuador
7: Malaysia
8: Frankreich
9: Malta
10: Vietnam

Sardinien entdecken

Azurblaues bis smaragdgrünes Meer, traumhafte Strände und Buchten, eine wilde, naturbelassene Landschaft, zauberhafte Städtchen und eine köstliche Küche – und nicht zuletzt der zurückhaltende Charakter der Sarden – Sardinien ist eine Reise wert!

Tag 1 – 24.05. Anreise


Von Berlin bzw. Stuttgart geht es mit Eurowings in knapp 2 Flugstunden in Richtung Sonne! Die Mittelmeerinsel Sardinien erwartet uns mit ihrem freundlichsten Gesicht: strahlend blauer Himmel, kein Wölkchen in Sicht und angenehme 25 Grad.
Auf der knapp einstündigen Fahrt vom Flughafen Olbia zum BlueHotel Morisco in Cannigione gebe ich die ersten Informationen zum Reiseverlauf und stelle mich den Reiseteilnehmern vor. Beim gemeinsamen Abendessen trifft auch die örtliche Reiseleiterin Angela ein, die uns die nächsten Tage charmant, humorvoll und kenntnisreich durch ihre Wahlheimat Sardinien führt. Geboren im Schwabenland fühlt sie sich wie „halb Spätzle und halb Spaghetti“.

Tag 2 – 25.05. Panoramafahrt an die „Smaragdküste“

Heute erwartet uns die berühmte Costa Smeralda, die jeden Sommer die Welt der „Reichen und Schönen“ ist. Dieser Küstenstrich wurde durch den legendären Multimilliardär Karim Aga Khan in den 1960er Jahren entdeckt. Er gründete eine Stiftung mit weiteren Investoren und kaufte das Land für „eine Million Lire“ pro Quadratmeter (rund 50 Cent€) von den Bauern ab. Tatsächlich ein Spottpreis, doch die Bauern fühlten sich als Millionäre. Dieses bis dahin unberührte Paradies, das über keinerlei Infrastruktur verfügte, verwandelte er zum teuersten Pflaster Sardiniens, mit elitären Luxushotels und einem ganz eigenen, der Natur angepassten Baustil. Sinnbildlich dafür steht das teuerste Hotel Cala di Volpe, im Stil eines sardischen Dorfes.Doch erstmal unternahmen wir einen kurzen Abstecher in das Hinterland, der Gallura. Bizarre Felsformationen säumen den Weg zum pittoresken Künstlerdorf San Pantaleo. Von imposanten Bergzacken umrahmt ist es ein gepflegter Ort, mit einer kleinen Kirche, Dorfplatz und phantasievollen Boutiquen und Cafés.
Die 50km lange Küste der Costa Smeralda mit zwei Landzungen und über 80 kleinen Badebuchten wird bei Ein- und Ausfahrt durch einen großen Stein markiert. Wir besuchten zunächst Porto Rotondo (der „runde Hafen“) und schlenderten entlang des Hafens mit seinen Yachten. Besonders eindrucksvoll ist die moderne Kirche Chiesa de San Lorenzo mit Skulpturen aus russischem Pinienholz und lohnt unbedingt einen Besuch.
Die Baia Sardegna gehört genau genommen nicht zur Costa Smeralda, das favorisiert eine Mittagspause dort, da die Preise nicht ganz so astronomisch sind, wie ansonsten in der Umgebung. Nette Cafés und Restaurants laden zum Verweilen nahe der schönen Strandbucht ein. Wir genossen den Aufenthalt dort.
Abschließend führte uns die Fahrt nach Porto Cervo. Ganz bewusst komplett im typischen Baustil eines Dorfes gehalten, sind in den Häusern die weltbekannten Luxusmarken von Chanel bis Gucci angesiedelt. Die anschließende Rundfahrt mit einem Bähnchen, durch die grün mit Macchia bewachsene Landschaft, zeigte die Prachtvillen der Prominenz, natürlich oft hinter hohen Mauern versteckt.

Tag 3 – 26.05. Wir erkunden die Maddalenischen Inseln

Vom Hafen in Palau setzt die Fähre ab hinüber nach La Maddalena. Knapp 20 Minuten Fahrzeit und wir betraten die Hauptinsel des Archipels, das aus rund 60 weiteren kleinen und kleinsten Eilanden besteht und sich an der Nordküste Sardiniens ausbreitet.
Das charmante, kleine Städtchen lädt zum Bummeln durch die Geschäftsstraßen ein und der Nationalheld Garibaldi sitzt in Bronze gegossen auf einer Bank auf dem Hauptplatz. Der Revolutions- und Nationalheld hat das aufgeteilte Italien im 19.Jh. zu einem Königreich vereint und wird deshalb heute noch verehrt. Wir wollten die Kirche besichtigen und wurden überraschend Zuschauer einer lokalen Hochzeit.
Die anschließende Panoramafahrt entlang der Küste zeigte uns auch den schönen Dünenstrand an der Baia Trinitá. Wir unternahmen einen kleinen Spaziergang und genossen die tolle Aussicht auf die vorgelagerten Eilande. Angela erklärte die einheimische Vegetation.
Über den Damm erreichten wir die „Ziegeninsel“ Cabrera, wo Guiseppe Garibaldi einst sein Bauernhaus hatte, das heute Gedenkstätte ist.
Jetzt waren alle hungrig und das rustikale Picknick mit Käse, Salami, Oliven, Tomaten und sardischem Brot im schattigen Pinienwald kam gerade recht. Der süffige Rotwein hob die Stimmung und gut gelaunt machten wir uns auf den Rückweg mit der Fähre.
Ein weiterer Stopp zeigte uns noch am Capo d’Orso den Bärenfelsen aus nächster Nähe (man sah ihn schon von der Fähre aus). Doch nicht ohne Mühe, zunächst musste in 20 Min. Wanderung der Hügel erklommen werden. Wir wurden mit einer wunderbaren Aussicht auf die gesamte Küste belohnt.

Tag 4 – 27.05. Durch die Barbagia nach Alghero

Entlang der Küste fuhren wir ins Landesinnere zum Städtchen Nuoro. Der Ort selbst ist eher unscheinbar, doch beherbergt er ein sehenswertes Museum, das Museo Etnografico Sardo, in dem es das sardische Kulturgut von den Anfängen bis heute zu bestaunen gibt. Prachtvolle Trachten, die noch heute in den Dörfern getragen werden, sind das Highlight des sehr gut gemachten Museums.Die Fahrt führte uns weiter nach Orgosolo. Die Murales, die berühmten Wandbilder haben Orgosolo über die Grenzen hinaus bekannt gemacht. Die zahlreichen Wandbilder, deren Stile von der Naiven Malerei über politische Motive bis zur abstrakten Kunst reichen, schmücken seit Ende der 1960er Jahre die Hauswände. Orgosolo liegt im zentralen Bergland, dem Herz Sardiniens. Das Gebirge gipfelt im Punta La Marmora, mit 1834 m der höchste Berg Sardiniens.
Die Barbagia ist die Welt der Hirten und wir freuten uns auf das bekannte Hirtenessen. Seit vor ungefähr 4000 Jahren Hirtenstämme nach Sardinien einwanderten, wird auf der Insel Vieh- und Weidewirtschaft betrieben. Mit der Inbesitznahme der Insel durch verschiedene Fremdherrschaften wurden die Hirten in das steinerne, unwirtliche Herz Sardiniens abgedrängt. Die Tradition, Sitten und Gebräuche der Hirten sind heute noch lebendig. Bei dem Hirtenessen konnten wir einen Einblick in die Spezialitäten des Inselinneren bekommen. Bei gegrilltem Lamm und Spanferkel, würzigem Pecorino Käse, Cupoletta (Süßigkeit) und süffigem Rotwein ließen wir es uns gut gehen. Durch die canti sardi, den traditionellen sardischen Chorgesängen bekamen wir einen Eindruck in die sardische Folklore. Dieses ebenfalls uralte sardische Kulturgut wird stets a cappella von einem vierköpfigen Männerchor, den Tenores, vorgetragen. Den Ballu Tundu tanzte Angela mit einem sardischen Hirten.
Unsere Weiterreise führte uns über Macomer und Sassari nach Alghero an die Westküste.
Unterwegs machten wir Pause mit Blick auf die Nuraghe Santu Antine.
Am Abend erreichten wir unser Domizil für die kommenden drei Nächte, das Hotel Rina, in Gehweite zur Altstadt und nur 3 Min. vom Meer gelegen.

Tag 5 – 28.05. Stadtbesichtigung Alghero, Capo Caccia und optional Neptungrotte

Wir beschlossen kurzfristig und wetterbedingt zunächst mit dem Bus zum Capo Caccia zu fahren, sodass wir die Sicht auf das „Jagdkap“ genießen konnten, bevor sich der Himmel zuzog und Regenwolken breit machten. Wir genossen den Blick auf die gesamte Bucht von Alghero sowie die Insel Foradada.
Danach erkundeten wir mit Angela ihre Heimatstadt Alghero. Die Altstadt, der durch ihre Geschichte sehr spanisch angehauchten Stadt, liegt gedrängt auf einer Landzunge umgeben von der Festungsmauer. Trotz der schweren Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges ist das Zentrum der Altstadt zum größten Teil intakt. Während unseres Stadtrundganges sahen wir die Piazza Civica, die „gute Stube“ der Bürger von Alghero. Durch die Altstadtgassen erreichten wir die San Francesco Kirche. Als „Betender“ kann man einzeln und kostenfrei die Kirche besuchen. Wir gelangten schließlich zum Dom mit dem Campanile, dem ungewöhnlich achteckigen Glockenturm.
Trotz Regen wollten alle zur Neptungrotte, sie ist die einzig zugängliche der zahlreichen Tropfsteinhöhlen und lohnt einen Besuch. Das Schiff brachte uns in knapp einer Stunde hinüber und nachher wieder zurück. Bei Wind und Wellengang war die Fahrt eine nette Abwechslung.

Tag 6 – 29.05. Ausflug nach Castelsardo und die Korkregion

Malerisch thront der Ort Castelsardo an der Nordküste Sardiniens auf einem Felsen mit Blick auf den Golfo dell‘ Asinara. Im Schutz der Burg liegt die verwinkelte Altstadt, die wir zu Fuß erkundeten. Die schmalen Gassen führen bergauf und bergab, man muss gut zu Fuß sein. Die Korbflechterei ist bis heute das Kunsthandwerk der Frauen, die an der Haustür sitzend ihre Waren anbieten. Wir besuchten die Kathedrale Sant Antonio Abate mit dem Campanile-Turm mit seiner bunten Majolicakuppel. Vorbei an der Steilklippe führte der Weg wieder hinab zum Hauptplatz, wo wir die Mittagspause genossen. Unterwegs erfuhren wir von Angela Wissenswertes über die Korkverarbeitung in der Gegend. Der Kork wird alle 10 Jahre von den Korkeichen „geerntet“ und aufwändig verarbeitet.
Unterwegs sahen wir den Elefantenfelsen „Rocca dell Elefante“, eine durch Erosion entstandene Felsformation, die tatsächlich an einen Elefanten erinnert.
Auf dem Rückweg machten wir schließlich Halt auf einem schönen Landgut mit Wein- und Olivenverarbeitung, das ausschließlich von Frauen bewirtschaftet wird und zahlreiche Preise gewann. Wir wurden in die Geheimnisse des sardischen Weines eingeführt und konnten diesen ausgiebig verkosten. Ebenso wurden sardische Oliven und Öl gereicht. Ein schöner, entspannter Abschluss des Ausfluges. Im Hotel angekommen blieb sogar noch Zeit für einen Spaziergang zum Strand und ein erfrischendes Bad.

Tag 7 – 30.05. Ausflug Bosa und Nuraghe Losa

Gut gestärkt vom Frühstück fuhren wir entlang der schönen Küstenstrasse nach Bosa. Dies ist wohl eine der schönsten Küstenstraßen, hinter jeder Biegung öffnen sich neue Ausblicke auf das in Stufen abfallende Gebirge. In den Felsregionen des Monte Ferru finden zahlreiche selten gewordene Tiere und Pflanzen ein ungestörtes Refugium.
Bosa, am Fluss Temo gelegen, ist die einzige unmittelbar an einem Wasserlauf erbaute Stadt Sardiniens. Dank ihres malerischen, historischen Zentrums, der Lage am Temo, sowie der Burg Malaspina gilt Bosa als die schönste Stadt Sardiniens. Entlang des Temo Ufers, welches einst palmengesäumt war, dem Corso Vittorio Emanuele und durch die engen Gassen der Altstadt bummelten wir durch die Stadt. Am Fuße der Burg Serravalle angelangt, genossen wir einen schönen Blick auf die Dächer von Bosa.
Wieder in den Altstadtgassen angekommen, wurden wir bereits in einem Gewölbekeller zu einer Malvasia-Verkostung erwartet. Dieser typische Dessertwein schmeckt begleitet von feiner Schokolade einfach nur köstlich. In geselliger Runde beendeten wir den Bosa-Ausflug und machten uns auf den Weg Richtung Cagliari.
Am Nachmittag besuchten wir noch eines der Wahrzeichen von Sardinien, die Nuraghe Losa. Sie ist eines der zahlreichen archäologischen Überbleibsel im Valle dei Nuraghi, welches durch eine Vielzahl prähistorischer Sehenswürdigkeiten aufwartet. Dazu gehören die zahlreichen Nuraghen, die Wahrzeichen Sardiniens, aus dem 18.Jh bis 5.Jh vor Christus (Bronzezeit). Die Nuraghen waren runde Verteidigungsanlagen, bestehend aus dem Hauptturm und weiteren Nebentürmen, gesäumt von den Wohnhäusern des Dorfes. Auffallend ist die eigenwillige, runde Bauweise. Leider wurden später viele der ehemals 7000 Nuraghen aus Unwissenheit von der Bevölkerung zerstört, als sie im 19.Jh. Steine für den Bau der Straßen und Trockenmauern benötigten.
Gegen Abend erreichten wir unser Hotel Santa Lucia in Capoterra im Raum Cagliari. Alle waren begeistert von dieser schönen Hotelanlage inmitten eines Parks und am Naturreservat.

Tag 8 – 31.05. Stadtbesichtigung Cagliari

Vom Hotel erreichten wir in ca. 20 Min. Fahrt die Hauptstadt Sardiniens, die mit ca. 150.000 Einwohnern viel größer ist, als sie scheint. Herrlicher kann eine Stadt wohl nicht liegen: am Engelsgolf, eingerahmt von hohen Gebirgszügen. Gleich bei Ankunft entzückten uns die lilafarbenen Jacarandabäume am Largo Carlo Felice. Doch zunächst hielten wir am Kloster Santuario e Basilica di Bonaria, um der Schutzpatronin Sardiniens einen Besuch abzustatten. Die „Madonna der guten Lüfte“ befindet sich im alten Teil der Kirche (links neben der barocken Kirche). Sehenswert ist auch die Krypta mit den Marmorsärgen. Der zweite Schutzheilige ist San Antonio di Abate, dem wir schon in der Kirche in Castelsardo begegneten.
Im Anschluss genießen wir den Ausblick auf die Stadt vom gegenüber liegenden Hügel Monte Urpino. Ein Besuch in der Markthalle San Benedetto zeigt uns die Köstlichkeiten aus dem Meer und wir staunten über das vielfältige Warenangebot.
Wir starteten unseren Rundgang im Burgviertel, durch das Altstadttor, wo die alten Patrizierhäuser dicht bei einander stehen. Der Dom Santa Maria di Castello hat heutzutage eine romanisch-pisanische Fassade und wirkt hell und freundlich, gegenüber sahen wir das alte Rathaus der Stadt. Es ging weiter durch verwinkelte Altstadtgassen, ein Viertel das kaum noch bewohnt ist. Es dominieren Geschäfte, Galerien und Boutiquen. Wir verlassen die Altstadt durch den Elefantenturm mit seinem noch heute erhaltenen Fallgitter, er ist Stadttor und Teil der Stadtmauer. Die Terrazza Umberto war leider Baustelle und daher nichts los. Die Aussicht genießen wir dennoch.
Angela führt uns zu einer typischen Trattoria, wo wir uns erstaunlich preiswert Spaghetti munden lassen. Unter den Arkaden der Via Roma gibt es zahlreiche Geschäfte, doch dafür reicht die Zeit leider nicht mehr. Der Bus wartet.Wir wollten noch den „Teufelsattel“ erwandern. Dieser Hügel teilt die Bucht von Cagliari in zwei große Einbuchtungen und verspricht eine tolle Aussicht. Die Sonne sticht vom Himmel, der fantastische Ausblick von oben muss verdient werden! Eine Stunde leichter Anstieg durch grüne Büsche und mit einigen Irrwegen erreichten wir schließlich alle die Aussichtsplattform. Che bello!!

Tag 9 – 01.06. Panoramafahrt zur Zuckerhutküste und Insel San’t Antioco

Eine grandiose Landschaft erwartet uns zum Abschluss der Reise an der Südwestküste. Traumhafte Panoramaausblicke begleiteten uns den ganzen Tag. Wir sahen, dass der sardische Zuckerhut eigentlich ein Zuckerwürfel ist, doch die Lage im Meer vor der Küste erinnert doch ein ganz klein wenig an den Zuckerhut in Rio de Janeiro.
Wir lernten etwas über den früheren Bergbau in dieser Region und besuchten schließlich die Insel San’t Antioco. Wir hörten von Kinderopfern und Höhlenwohnungen und stiegen in der Basilika hinab in die Katakomben. An herrlichen Sandstränden vorbei, an einem davon hielten wir auch mal die Füße ins Wasser, erreichten wir abends wieder unser Hotel.

Tag 10 – 02.06. Abreise

Randvoll mit unvergesslichen Eindrücken geht es am nächsten Morgen zum Flughafen in Cagliari und wir starteten die Heimreise nach Berlin/Tegel.
Herzlichen Dank an alle Reisegäste, ich wünsche Ihnen weiterhin viel Unternehmungsgeist, viele tolle Erlebnisse und vor allem beste Gesundheit, da ohne diese bekanntlich alles nichts ist.

Puerto de Mogán

Mogan ist ein kleines stilles Örtchen im Südwesten von Gran Canaria. Der Ort ist touristisch sehr wenig erschlossen. Hier bekommt man ein Gefühl dafür, wie es sonst auf Gran Canaria vor 40 Jahren ausgesehen hat, bevor der Massentourismus die Insel entdeckt hat. Mir gefiel es dort sehr gut. Es war sehr ruhig und friedlich. Das Dorf liegt inmitten eines kleinen und schönen Tales, dem Barranco de Mogán. An den Hängen werden auf dem fruchtbaren Boden Zitronen, Mangos, Papayas, Auberginen und Bananen angebaut. Die Bedingungen dafür sind auch durch das Wasser, was in diesem Tal ausnahmsweise reichlich vorhanden sind gut.

Mit den vielen Pflanzen und den schönen Häusern ist Mogan bei Besuchern ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Besonders die Windmühle ist ein beliebtes Fotomotiv. Im selben Taal, direkt am Meer schließt sich Puerto de Mogan an. Hier gibt es mehrere große Hotels. In der anderen Richtung ist das Barranco de Mogan wunderschön. Die Straße Richtung Saint Nicholas führt an einsamen Schluchten in Richtung Norden. Außerhalb dieses geschützten Tales ist das Klima wüstenhaft.

Puerto de Mogan

Hier gibt es schon etwas mehr Touristen, trotzdem ist es noch sehr weit vom dem großen Trubel entfernt, den andere Orte der Insel so haben. Neben einem kleinen Sandstrand gibt es hier einen Yachthafen, der recht belebt ist. Puerto de Mogan besitzt mit den kleinen Häusern einen ganz eigenen Charme.

Freitag morgens gibt es einen kleinen Markt. Dann kommen hier sehr viele Touristen aus anderen Resorts in der Umgebung her. Die Stände verkaufen nur Waren die sich an Touristen richten, wie Gürtel und andere Kleidungsstücke. Wenn man in Puerto de Mogan für länger bleibt ist es ein guter Zeitpunkt für einen Tagesausflug.

Sehenswürdigkeiten

Ermita de San Fernando: Eine kleine, historische, katholische Kirche im Puerto de Mogan, zwischen den ganzen Restaurants gelegen.

Tauchen: Gran Canaria ist ein großartiger Ort zum Tauchen. Das Wasser vom Golfstrom ist warm und bringt viele Spezies von Fischen mit sich. In der Nähe von Mogan gibt es auch zwei Schiffwracks. Das eine davon ist die Alagranza, die vor 15 Jahren gesunken ist und nun die Heimat von einigen Fischarten ist.

Katalonien

Eine Reise zu den „Highlights“ Kataloniens: Antike, Mittelalter und Neuzeit in einer Woche, atemraubende Großstadt Barcelona und besinnliches Innehalten vor den Werken phantastischer Künstler der Alten und Neuen Zeit.

1.Tag: Fluganreise aus verschiedenen Regionen Deutschlands


Da die Ankunftszeiten sehr unterschiedlich sind, trifft sich unsere Reisegruppe das erste Mal am Anreisetag um 20.00 Uhr im Restaurant unseres Hotels zum Abendessen. Wir sind hier nicht weit entfernt von der berühmten Casa Milà, auch „La Pedrera“ genannt. Das Hotel „Evenia Rossello“ befindet sich im Stadtteil „Eixamples“, welcher im 19. Jahrhundert geschaffen wurde. Nach einem kurzen Kennenlernen geniessen wir dann im Restaurant unseres Hotels unser erstes katalanisches Abendessen, um uns für den nächsten Tag zu stärken.

2.Tag: Panorama-Stadtrundfahrt – Modernisme und Gaudi


Nach einem umfangreichen Frühstück treffen wir an der Rezeption unseren örtlichen Reiseleiter Ingo, der uns die Stadt Barcelona zeigen wird. Uns ist ziemlich bald klar, dass wir heute ein umfangreiches Programm absolvieren werden. Wir beginnen unsere Besichtigung mit einer Stadtrundfahrt und gelangen, vorbei am „Miró Museum“, zur Placa d’Espanya. Der Brunnen dort stammt von einem Schüler Gaudis. Die ehemalige Stierkampfarena von Font y Carreras ist heute das Einkaufszentrum „Las Arenas“. Im Jahr 2010 wurde der Stierkampf vom Parlament abgeschafft, ein Beschluss der aber wieder revidiert wurde. Dies ist eines der umstrittenen Themen im heutigen Spanien. Wir lassen die Politik links liegen und fahren zum „Parc de Montjuic“ zu einem Aussichtspunkt. Von hier sehen wir über Barcelona und können sogar „Christoph Kolumbus“ auf seiner Säule stehend sehen, mit dem Finger in Richtung Meer deutend. Die Säule steht am Beginn der berühmten Flaniermeile „La Rambla“, welche sich in Nord-Süd-Richtung durch Barcelona zieht. Von „Montjuic“ fahren wir weiter in Richtung Osten, vorbei am Zoo und dem Stadtpark der Stadt. Hier halten sich am Wochenende viele Familien auf. Wir stellen fest, dass Barcelona eine sehr grüne und sehr gepflegte Stadt ist mit unendlich vielen kulturellen Angeboten. Vorbei am Olympiapark, wo innovative Wohnkonzepte verwirklicht wurden, nähern wir uns von Osten dem „Palau de la Música Catalana“, unserem ersten Hauptbesichtigungspunkt. Bei der Fahrt durch „Eixample“ fallen uns auch die an den Kreuzungen schräg an den Ecken abgeschnittenen Häuser auf. Der Architekt „Ildefons Cerda“, der bei der Planung des damals neuen Stadtteils beteiligt war, dachte dabei an die großzügige Gestalt und Belüftung der neuen Großstadt, ohne zu ahnen, dass er einen enormen Beitrag für den zügigen Straßenverkehr leistete, der ja seit dem 19.Jahrhundert um ein Vielfaches gewachsen ist. Wir verlassen unseren Bus und vor einem Bild der „Sagrada Familia“, welche wir als nächstes besuchen werden, bekommen wir von unserem Stadtführer Ingo das Konzept des Modernisme erläutert. Dann endlich stehen wir vor einer glatten Fassade. Der Musikpalast wurde von dem katalanischen Architekten „Oscar Tusquets“ modernisiert und ergänzt. Es wurde eine unterirdische Konzerthalle und eine schützende Fassade hinzugefügt, sodaß der Konzertsaal heute einer der modernsten Spielstätten Europas ist. Auch prominente Interpreten und Künstler träumen heute von einem Auftritt in dieser berühmten Stätte. Dann gehen wir in den Innenraum und vor uns öffnet sich ein Modernisme-Traum aus Fliesen, Plastiken und Mosaiken. Der von „Lluís Domènech i Montaner“ 1908 entworfene Bau hat sein originales Aussehen bewahrt. Es ist der einzige von Tageslicht erhellte Konzertsaal Europas. Eine vielfarbige umgekehrte Bleiglaskuppel lässt Licht in den Innenraum. Wir nehmen Platz und sehen einen kleinen Film in dem Künstler zu Wort kommen, welche die Akkustik und die Atmospäre dieser Spielstätte preisen. Begeisterung auf der ganzen Linie, auch bei uns.
Ist das noch steigerbar? …… es ist! Wir sind auf dem Weg zu dem Bauwerk, welches Barcelona in der ganzen Welt berühmt machte, der „Sagra Familia“ von „Antoni Gaudi“. Wir stehen vor der „Weihnachtsfassade“, die Szene aus der Bibel darstellt. Glaube, Liebe und Hoffnung werden auf den Portalen dargestellt, ebenso Szenen von Christi Geburt. Dann betreten wir die Kathedrale und sind erst einmal sprachlos. Ein Wald von Säulen zieht unsere Blicke nach oben. Das Licht fällt durch die vielen Oberlichter. Es betont die Architektur und die vielfältige Dekoration…. falsch „Gaudi dekoriert nicht!“… Egal wie man es nennt, es ist einmalig. Licht und Farben und eine unglaubliche Architektur, auch betreffend der Statik. Über dem Altar schwebt ein ungewöhnlicher Jesus Christus. Etwas benommen tritt man durch das Westportal nach draußen und ist durch die Diskrepanz erst einmal erstaunt. Etwas düster und zugleich „außerirdisch“ erscheint das Westportal, die „Passionsfassade“. Nach Gaudis Vorlagen wurde die Fassade von „Josep Maria Subirach“ von 1986 bis 2000 vollendet. Eine Fassade welche nicht unumstritten ist, auch in unserer Gruppe. Wie „Robotermenschen“ wirken die Personen auf dieser Fassade, welche das Leid und die Kreuzigung des Gottessohns darstellt. Sah Gaudi die Zukunft voraus?
Danach brauchen wir eine Pause. Auf dem Weg zu unserem Nachmittagsbesuch kehren viele von uns in einem der vielen Straßenrestaurants auf der Avinguda de Gaudi ein und stärken sich bei einem Mittagsimbiss. Auch um unsere Gehirne wieder aufnahmefähig zu machen. Die erwähnte Strasse ist die Verbindung zu dem wohl schönsten Krankenhaus Barcelonas, dem „Hospital de la Santé Creu i de Sant Pau“. Dorthin schlendern wir nach der Mittagspause.
Lluis Domèneck i Montaner begann 1902 das Stadtkrankenhaus zu entwerfen, welches aus 26 Pavillons in einem Park besteht. Sie sind im sog. Mudejar-Stil gebaut, einer Mischung aus orientalischen und europäischen Dekorationselementen. Er glaubte, dass die Kranken zur Genesung viel Grün, frische Luft und ein angenehmes Umfeld benötigen. Wie recht er doch hatte. Die Arbeitsräume sind unterirdisch versteckt und die oberen Räume mit Kunst, Farbe und Skulpturen verziert. Auch dieser Architekt war seiner Zeit weit voraus. Wir spazieren durch die Anlage, an die sich ein heute noch aktives Krankenhaus anschließt. Was wäre schöner als der „Parc Güell“ um diesen Tag abzurunden. Das Grün dieser phantasievollen Parkanlage ist genau richtig für den späten Nachmittag. Ursprünglich als Wohnanlage von Gaudi im Auftrag von „Eusebio Güell“ geplant, wurden dort nur 2 Häuser gebaut. Übrig blieb ein Park mit zahlreichen sog. „Trencadis – Mosaiken“ (man nehme eine schöne Fliese, lasse sie zu Boden fallen und setze die Scherben wieder zusammen), die wohl auch den grünen Papageien gefallen, die in den Palmen hausen. Das Emblem des Parks ist ein vielfarbiger Drache aus Mosaik, der die Treppe bewacht die in den Park führt. Auch Gaudi selber hatte hier sein Haus in dem er lebte bevor er in die Sagrada Familia zog. Es gibt drei Naturstein-Viadukte welche Schattenwege zum Bummeln schaffen, ein idealer Platz für einen Abendspaziergang in einer heißen Stadt. Beachtlich ist auch die Säulenhalle welche zusammen mit der Überdachung ein Marktplatz werden sollte. 
Wir beschließen, direkt in das Restaurant zum Abendessen zu fahren. Ein Telefongespräch regelt das und ein paar Minuten später sitzen wir bei Wein und einem spanischen Abendessen zusammen. Wir lassen den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen und nach einem Spaziergang zurück ins Hotel fallen wir ins Bett.
Buenas noches y hasta manana!

3. Tag: Stadtrundgang durch das Barri Gotic, auf der Rambla und Besuch des Picasso-Museums


Erholt starten wir heute die Fortsetzung unserer Stadterkundung mal zu Fuss. Ein Blick aus dem Fenster verkündet regen, „nein es schüttet“. Die Fotografen unter uns sind wegen der Lichtverhältnisse nicht so begeistert. Wir lassen uns aber nicht abhalten, und laufen gut beschirmt entlang des Prachtboulevards „Passeig de Gracia“. Hier stehen die wichtigsten prachtvollen Häuser des Modernisme. Vorbei an der „Casa Milà“ auch „La Pedrera“, übersetzt „der Steinbruch“ genannt gelangen wir zu den Häusern „Casa Batló“ von „Gaudi“, „Casa Amatler“ von „Puig i Cadafalchs“ und die „Casa Lleó Morera“ von „Domènech i Montaner“. Alle drei Häuser gehören zum Gebäudekomplex „Illa de la Discòrdia“ was „Block der Meinungs-verschiedenheiten“ bedeutet. Der Name wurde wegen der verschiedenen Auffassungen von Architektur gegeben. Von der gegenüberliegenden Straßenseite können wir alle 3 Bauten nebeneinander betrachten und lassen uns die Unterschiede von Ingo erläutern. Prachtvoll sind sie alle drei. In einer Seitenstraße vorher blickt uns eine surrealistische Skulptur des 2012 verstorbenen Künstlers „Antoni Tàpies“ entgegen, welche auf einem weiteren Haus von „Domènech i Montaner“ zu sehen ist. Das Haus ist das erste Haus, welches aus Gusseisen für einen Verlag erbaut wurde. Wir schlendern entlang des Boulevards bis zu dem wichtigsten Platz dieser auch bedeutenden Nord-Süd-Verbindung, dem „Placa de de Catalunya“ am Beginn der Altstadt, dem „Barri Gotic“. Hier tauchen wir ein in die frühere Geschichte Kataloniens. Die älstesten Zeugnisse stammen hier aus der Zeit der Römer, die die Stadt von den „Karthagern“ übernahmen. Kein geringere als der Vater von „Hannibal“, „Hamilkar Barkas“ gründete Barcelona. Wir schreiten weiter in das Mittelalter und durch die Reste der „juderia“, des jüdischen Viertels, gelangen wir zur Kathedrale „Capella de Santa Llúcia“ die auf den Resten eines römischen Tempels und einer maurischen Moschee erbaut wurde. Das Kirchenschiff ist im Stil der katalanischen Gotik errichtet. Wir bewundern das Chorgestühl mit den gut erhaltenen Schnitzarbeiten und den Wappen der europäischen Königshäuser. Ein idyllischer Kreuzgang mit den schnatternden Gänsen, die früher vor Dieben warnen sollten, ergänzt den Eindruck. Der Brunnen mit dem heiligen Georg, der Schutzheillige Kataloniens ist ein schöner Blickfang und spendet Wasser. Es ist Zeit für unsere Mittagspause und die verbringen wir teilweise in der attraktiven Markthalle auch „La Boqueria“ genannt. Es gibt verschieden Imbissmöglichkeiten wie Schinken oder Pilze. Ein anderer Teil der Gruppe zieht es vor die Mittagszeit in einer der netten Tapasbars zu verbringen. Das Wetter ist inzwischen aufgeklart und wir geniessen schon wieder die Sonne.
Der Nachmittag ist wieder für die Kunst reserviert. Auch Picasso verbrachte seine prägenden Jahre hier in Barcelona und ihm ist auch das Museum im Stadtviertel „La Ribera“ gewidmet. Wir spazieren durch die kleinen Gässchen. Orientieren kann man sich in Barcelona gut. Noch haben wir auch unseren lokalen Reiseleiter dabei. In diesem Stadtviertel ist auch unser Restaurant für das Abendessen. Vorher aber bekommen wir das Frühwerk von „Pablo Picasso“ an ausgesuchten Bildern erläutert. Fotografieren ist hier, wie in fast allen Museen die Gemälde ausstellen, verboten. Die anschließende Freizeit können wir in diesem Teil Barcelonas verbringen oder uns einfach im Café des Museums ausruhen. Denn uns steht heute noch eine Besichtigung bevor. Nach diesem Päuschen spazieren wir in unser Restaurant an der Placa del Palau. Hier geniessen wir ein wahrhaft köstliches Abendessen, bei dem mit den Produkten Kataloniens nicht gespart wurde. Fast alles was das Meer hergibt haben wir auf unseren Tellern gekrönt von einem schokoladigen Nachtisch. Satt und zufrieden (nein wir fallen nicht in’s Bett) starten wir zum Abenteuer „Metro fahren“, was sich aber eher als kleines Abenteuer entpuppte. Wir kommen sicher an unserem Zielbahnhof an uns spazieren gemütlich in Richtung „Steinbruch“. Hier in der „Casa Milà“ werden wir von freundlichen jungen Kalalanen begleitet und für die Müden unter uns gibt es sogar einen Fahrstuhl auf das Dach, welches unser Ziel ist. Das immer noch von alteingesessenen Familien bewohnte Haus beeindruckt ebenfalls durch außergewöhnliche Formen und Farben. Rechte Winkel sucht man vergeblich. Das Dach ist im wahrsten Sinne des Wortes die Krönung des Hauser und auch des Tages. Durch den Dachboden, eine meisterliche Konstruktion, auf dem früher die Bettwäsche getrocknet wurde, erkennen wir an einem Modell die Ausmaße dieses Bauwerks. Wir treten auf das Dach und befinden uns in einem Wald von außergewöhnlichen, futuristisch wirkenden Schornsteinen. Es gibt eine Lichtshow und passende Musik was uns in eine andere Welt entführt, die Welt des „Antoni Gaudí“. Für uns unvorstellbar, dass die Familie „Milà“ für die es gebaut wurde, in das Haus nicht einziehen wollte. Nun es war eben eine andere Zeit.
Fast unwirklich erscheinen die modernen Straßenzüge blickt man nach unten auf den Boulevard. In der Ferne grüßt die beleuchtete „Sagrada Famila“. Zum Abschluss bekommen alle ein Getränk ihrer Wahl, z.B. einen „Cava“, den Champagner Kataloniens.
Wir spazieren zu unserem Hotel welches nicht weit entfernt ist, müssen wir doch morgen Barcelona verlassen.

4. Tag: Rundreise zum Kloster Poblet, Tarragona, durch die Weinregion Penedes zum Kloster Montserrat


Die sonne lacht wieder, als wir am Morgen Barcelona verlassen. Nicht lange dauert unsere Fahrt zum „Kloster Poblet“, welches das am besten erhaltene Kloster Kataloniens darstellt.
Das noch bewohnte Zisterzienser-Kloster gibt uns einen Einblick in das Klosterleben. Wir betrachten die verschiedenen Räume, wir sehen die alte Klosterküche und das heute von den Mönchen noch aktiv genutzte Refektorium. Wunderschön ist der gotische Kreuzgang mit seinen Ornamenten in den Säulen und Kapitellen aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Hier in der Stille kommt klösterliche Atmosphäre auf. Nach der Hektik der Großstadt ein ruhiger Ort zum Entspannen. In der ebenfalls stimmungsvollen gotischen Klosterkirche werfen wir Blicke auf die königlichen Gräber. Hier ist u.A. der sog. Gründer Kataloniens „Wilfried I“, auch „Wilfried der Behaarte“ genannt, mit seiner Frau begraben. Der Löwe zu seinen Füßen unterstreicht seine Königswürde. Nach diesem besinnlichen Besuch fahren wir in Richtung Tarragona. Einst war „Tarraco“ die Hauptstadt der römischen Provinz Tarraconensis, von der im 3.Jahrhundert vor Christus die Eroberung der Iberischen Halbinsel durch die Römer ausging. Zahlreiche Überreste, verteilt in der gesamten Stadt, künden von dieser Zeit. Hier gab es alles, was eine römische Stadt ausmachte, ein Amphitheater und einen Zirkus für Pferderennen. „Brot und Spiele“ das war eine Devise der römischen Herrschaft. An der „Via Augusta“ gelegen bauten die Römer Straßen und Wasserleitungen um die Infrastruktur auszubauen. 
Nach einer Mittagspause in dem netten Städtchen fahren wir zu einer der zwei wichtigen Sektkellereien Kataloniens, zur Kellerei „Codorniu“. Zurückgehend auf das 16. Jahrhundert ist Codorniu heute der größte Produzent von in Flaschen vermentiertem Sekt nach der „Champagner-Methode“ weltweit. Die Kellerei gehört zu den Industriebauten des Modernisme und wurde von dem Architekten „Josep Puig i Cadafalch“ entworfen. Ihn kennen wir schon aus Barcelona. Wir machen einen kleinen Spaziergang durch den Garten und fahren anschließend in die Kellergewölbe. Hier gibt es einen Sektkeller der heute für die Führungen dient. Wir fahren mit einer kleinen Bahn durch die unterirdischen Gänge, die kilometerlang sind. Fast wie in einer Mine, nur dass hier die Flaschen auf den passenden Gerüsten lagern. Dann gibt es noch 2 Gläser verschiedener Cava-Rosé Sorten zu trinken, extra trocken so wie er den meisten von uns schmeckt. So beschwingt fahren wir zu einer der wichigsten Stätten Kataloniens, zum Kloster Montserrat. Der Bus schlängelt sich durch das Sandsteingebirge welches sich bis 1200 Meter im hügeligen Hinterland von Barcelona erhebt. Dann endlich kommen wir an. Unser Hotel liegt gleich neben der Klosterkirche, nur unser Gepäck müssen wir erst einmal dorhin rollen, da der Bus nicht heranfahren darf. Was tut man nicht alles für die „Schwarze Madonna“. Sie muss aber noch ein wenig warten. Nach einem kleinen Zimmer-Durcheinander beim Einchecken haben wir alle eine Bleibe, hier an diesem wichtigen Pilgerziel, dem Benediktinerkloster „Santa Maria de Montserrat“. Dieser Berg mit seinem Kloster ist eine der Wahrzeichen Kataloniens und wird auch von „Jakobspilgern“ besucht. Wir stellen uns auf ein frühes Aufstehen ein. Die Morgenandacht beginnt um 07.30 Uhr und wir wollen die Chance warnehmen, die romanische schwarze Muttergottes ohne Touristenmasse zu besuchen. 

05. Tag: Kloster Montserrat – Reise in das Mittelalter und die frühe Neuzeit nach Rupit, Besalu und Girona

Früh am Morgen werden wir geweckt. Der Sonnenaufgang kündigt sich an und das zaubert eine wunderbare Atmosphäre auf den Platz vor dem Kloster. Der Nebel hängt noch im Tal und die ersten Sonnenstrahlen erscheinen. Die Morgenandacht zur alltäglichen Weihung der „Schwarzen Madonna“ lässt den Tag stimmungsvoll beginnen. Anschließen gehen wir durch eine Nebenpforte empor zur Madonna, über dem Altar. Gläubige küssen und ehren die Madonna aus dem 12.Jahrhundert. Ein Seitengang wird von zahlreichen Kerzen erleuchtet. Sie werden als Dankesgabe oder als Fürbitte gespendet.
Jetzt gibt es ein ordentliches Frühstück und mit der Gunst der „Kleinen Schwarzen“ treffen wir unseren „neuen“ Bus und unseren Fahrer „Pasquale“. Das Mittelalter ist heute das Hauptthema des Tages. Wir freuen uns auf die katalanische Landschaft und romantische Spaziergänge. Auf der Fahrt nach „Rupit“, unserem ersten Ziel des Tages, erfahren wir etwas über die Geografie und die Landschaft Kataloniens. Auch gibt es eine kleine Einführung in den Alltag des  spanische Mittelalters und der beginnenden Neuzeit mit den Umständen, Widrigkeiten und Bedrohungen. Auch die groben Züge der Geschichte sind für das Verständnis wichtig.
Wir erreichen den Ort Rupit, der auf ca. 870m Höhe liegt. Den kleinen wunderbar restaurierten Ort, der auf einem schmalen Grat oberhalb eines Flüsschens liegt erreichen wir über eine schwankende Hängebrücke. Mutig überwinden wir einer nach dem anderen dieses Hindernis. Wie schaffen das die PKWs? Nun, es gibt auch eine andere Möglichkeit über die Straße. Wir bummeln durch die gut erhaltenen Wege aus Naturstein und einige von uns entdecken in einer Wiese, eine Ansammlung von originellen Vogelscheuchen, ein „Napoleon“ ist auch dabei. Nun er ist hier nicht so beliebt und das hat historische Gründe. Das Örtchen ist klein und so fahren wir nach einer Stunde zu unserem nächsten Ziel, dem Aussichtspunkt „El Far“. Von hier blicken wir in den Naturpark „Garrotxa“, dem einzigen Vulkangebiet Kataloniens. Auch eine kleine Kapelle gibt es hier. Wir beschließen, unsere Mittagspause im kommenden Örtchen „Besalu“ zu machen. Dort gibt es ein großes Angebot an kleinen Restaurants und Tapas-Bars. Genau richtig für den kleinen Hunger am Mittag. Es ist wieder sonnig und heiss und so kommt ein wenig später die Pause gerade richtig. Wir bummeln über die alte Brücke „Pont Vell“ aus dem 14. Jahrhundert, im Mittelalter Zollstation, heute angemessenes Eintrittstor zum kleinen Örtchen. Wir bummeln entlang des Flusses zur einzigen sicher dokumentierten „Mikwe“, einem jüdischen Tauchbad, welches nach der Thora, dem heiligen Buch der Juden, fließendes, natürliches Wasser benötig. Es stammt aus einer Zeit, in der in Katalonien die Juden die spanische Kultur bereicherten. Diese Zeit dauerte bis 1492 als mit den Muslimen alle Juden Spanien verlassen mussten. Über die Placa Major mit vielen Einkehrmöglichkeiten gelangen wird zur Placa Sant Pere mit der gleichnamigen Kirche aus dem 12. Jahrhundert, die der Rest eines Klosters ist, welches im 18.Jahrhundert zerstört wurde. An der Westfassade entdecken wir einen romanischen Bogen mit steinernen Löwen verziert. Hier in dieser mittelalterlichen Atmosphäre verbringen wir unsere Mittagspause bis es weitergeht in das Städtchen Girona.
Die lebhafte Kleinstadt, durchflossen von dem Fluss „Onyar“ ist der Höhepunkt des Tages. Wir lassen uns Zeit vom Parkplatz in Richtung Kathedrale zu laufen. Man erkennt an den Menschenmengen, dass Girona ein Hauptausflugsziel für Reisende aus aller Herren Länder ist. Die Kathedrale mit ihrer barocken Fassade ist nur über einen Stufenweg zu erreichen. Wir gehen weiter durch das am besten erhaltene „Jüdische Viertel“ Spaniens, einige sagen sogar Europas, und suchen den Eingang zur roten „Eisenbrücke“ von Gustav Eiffel. Wir schlängeln uns durch die Altstadt und nach einer Frage an einen in den vielen Straßenrestaurants arbeitenden Kellner, stellen wir fest, wir stehen davor. Das soll man nun ahnen. Er ist wirklich versteckt. Wir gehen auf die Brücke und bewundern die Häuser entlange des Flüsschens – ein malerisches Motiv. Einige von uns würden sich auch gerne niederlassen und zu malen beginnen. Laufen und Besichtigen macht müden und so lassen wir uns in einem der vielen Kaffees nieder und erholen uns vom Tag. Auf dem Rückweg zum Bus entdecken wir auf der anderen Flussseite ein barockes Szenario auf einem Platz, der auch in Italien sein könnte.
Wir fahren noch eine Weile in unser Hotel an der Costa Brava, nach Malgrat de Mar. Das „Aqua Hotel Silhouette & Spa ist ein supermodernes Hotel mit einem interessanten Empfangsbereich und einer großen Bar. Unsere Zimmer sind riesengroß mit 2 Räumen und man könnte sie Appartment nennen. Wir genießen das große Buffet am Abend und erholen uns für morgen. Denn Herr „Salvador Dalì und seine Gala“ warten auf uns.  

6. Tag: Auf den Spuren Salvador Dalìs – San Pere de Rodes – Port Lligat – Cadaqués – Pubols

Nach einem reichhaltigen Frühstück fahren wir in Richtung Figueres, denn dort haben wir eine Verabredung mit Salvador Dalì, einem der erfolgreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Auf dem Weg dorhin erfahren wir etwas über seine Herkunft und sein Leben und in seiner von ihm verfassten Biografie „Das geheime Leben des Salvador Dalì“ richtet er sogar selber das Wort an uns: Genie und Wahnsinn – Fortsetzung folgt!
Unverkennbar ist das Theater, in dem er sein Museum zu seinen Lebzeiten konzipiert und eingerichtet hat. Die Reisegruppen strömen schon in Richtung Museum als wir ankommen. Schnell sind die Formalitäten erledigt und wir können uns ganz seinen Phantasien und seiner Kreativität widmen. Lange könnte man hier verweilen, ohne dass es langweilig wird. Welch
Phantasie und Wahnsinn tut sich vor uns auf. Nach der Besichtigung erstehen wir noch eine Kleinigkeit für unseren Mittagsimbiss, welchen wir am Kloster Sant Pere de Rodes, zu uns nehmen. Schön ist die Fahrt dorthin durch die von Sonne beschienener Landschaft. Ein schönes Fleckchen Erde ist dieses Katalonien. Nach unseren Mittagspause, oder sollten wir sagen „Kunstpause“ fahren wir in Richtung „Cap de Creus“, dem östlichsten Punkt der Iberischen Halbinsel. Dieses Cap gehört heute zu einem Naturschutzgebiet und kann nur zu Fuss erreicht werden. Wir aber fahren vorbei an Cadaqués, dem Ort der „Reichen und Schönen“ Kataloniens, nach Port Lligat um das Haus zu betrachten, in dem Dalí und Gala lange Jahre die Sommermonate verbrachten. Auch hier unverkennbar Dalí. Früher ein romantisches einsames Örtchen, heute, nach dem Tod der beiden Bewohner, eine Pilgerstätte für Dalí-Fans. Eine Kaffeebar genau vor dem Eingang tröstet uns darüber hinweg, dass es keine Zeit gibt hineinzugehen. Wir geniessen stattdessen das hier und jetzt und es gibt auch im heutigen Port Lligat einiges zu erfahren: eigenwillige Katalanen mit sicher verwahrtem Toilettenschlüssel und guten Kaffee!!! Unser Fahrer Pasquale der hierher auf der Strecke sein Können bewiesen hat, manövriert uns sicher aus Port Lligat über Cadaqués in Richtung Pubols, dem Schloss von „Gala“. Auf dem längeren Weg dorthin geht es weiter mit der teilweise skurilen  Lebensgeschichte der beiden so ungewöhnlichen aneinander geketteten Menschen. So vorbereitet betreten wir in Pubols ein ungewöhnliches Schlösschen. Von „Dalì“ für seine Muse und Frau „Gala“ gekauft strömt es eine besondere Atmosphäre aus. Nicht komplett „Dalí“ aber doch ein Stück von seinem Werk. Die Einrichtung erzählt vom Geschmack einer sehr eigenwilligen Persönlichkeit, wie hielt sie es sonst auch mit „Dalì“aus. Wir gehen durch die Räume und werden durch die Atmosphäre eingefangen, der Garten, unverkennbar „Dalí“, mit langbeinigen Elefanten. Auf dem Weg in unser Hotel kommt der Herr noch einmal zu Wort. Selten gibt es im wahren Leben ein Happy End und das Ende der beiden war nicht ganz so romantisch. Wir durften heute das Werk eines genialen Wahnsinnigen oder eines wahnsinnigen Genies bewundern und freuen uns auf ein reales kühles Getränk und ein Abendessen.

7. Tag: Tossa de Mar


Langsam neigt sich unsere Reise dem Ende zu. Es ist Zeit sich mal einen typischen schönen Badeort an der Costa Brava anzuschauen. Kurz ist unsere Fahrt entlang der Küste nach „Tossa de Mar“. Ein Örtchen mit einer unter Denkmalschutz stehenden Altstadt die komplett von einer Stadtmauer umgeben ist. Und so laufen wir nach Ankunft entlang der römischen Überreste in Richtung Altstadt. Wir steigen bergauf und haben von der alten Festung einen wunderbaren Ausblick auf das Meer. „Marc Chagall“, der den Ort „das blaue Paradies“ nannte, weilte oft hier und wählte Tossa zu seinem Motiv. Vorbei an der alten Kirchenruine begrüßt uns 60 m über dem Meer der Leuchtturm „Far de Tossa“. Auch hier gepflegte und mit Blumen geschmückte Häuschen mit kleinen Bars. Auf einem Aussichtspunkt wurde der Schauspielerin „Ava Gardener“ ein Denkmal gesetzt und der Platz nach ihr benannt. Hier drehte sie mit James Mason den Film: „Pandora und der fliegende Holländer“.
Zurück in dem Stadtteil welcher im 17. und 18. Jahrhundert erbaut wurde ist neue Kirche „San Vicenc“ im klassizistischen Stil erbaut worden. Eine Berliner Kneipe aus dem 60er Jahren zeugt von den neueren touristischen Engagements der Deutschen an der „Costa Brava“, ist sie doch auch heute noch ein Badeziel ersten Ranges. Nicht alle Orte sind so schön wie Tossa. Hier ist jetzt in der Nebensaison etwas Ruhe eingekehrt und der Strand lädt zum Verweilen und zum Schauen ein, oder um die Reise noch einmal revue passieren zu lassen. Dafür bietet sich auch der Nachmittag an, denn tatsächlich haben wir kein Programm.

8. Tag: Transfer zum Flughafen und Rückflug


Heute werden wir alle individuell, passend zu den Rückflugzeiten, zum Flughafen von Barcelona gebracht, mit gepflegten und schwarzen Limousinen, die Fotos dazu sind ein kleiner Scherz. Auf Wiedersehen, Adios, Hasta Luego Espana!!!

Fazit der Gruppe: ein volles, spannendes und ereignisreiches Besichtigungsprogramm, dessen Inhalte man unbedingt noch einmal revue passieren lassen muss.
Dazu soll dieser ausführliche Reisebericht dienen. Ich bedanke mich im Namen aller Beteiligten wie unserem lokalen Führer Ingo, Fahrer Pasquale, und anderer Beteiligter für Ihr Interesse an der Kultur Kataloniens und der Stadt Barcelona und wünsche Ihnen Spass an meinen Bildern und eine spannende Nachbereitung dieser Kulturreise. Ich habe zwei mal Korrektur gelesen, bitte aber um Nachsicht, sollte sich doch ein Fehlerteufel eingeschlichen haben.

Die neue Rubrik in der All In One Welt von ARGEMA.DE

Am 9. August ging eine neue Argema-Rubrik online. BGL Tourismus.

Wir präsentieren zukünftig auf dieser Seite kostenlos touristische Unternehmen aus dem Berchtesgadner Land, Traunstein und Salzburg. Setzten Sie sich bei Interesse gerne mit Argema.de ALL IN ONE in Verbindung. Zudem besteht die Möglichkeit für Hotels, Ihre exklusiven Packages und Angebote auf der Startseite unserer REISEZENTRALE.NET einzubinden.
Alle wichtigen Serviceleistungen
aus einer Hand.

Mit unserem Angebot an Portalen aus Tourismus und E-Commerce erfüllen wir unterschiedlichste Anforderungen und Bedürfnisse für Kunden und Partner.

BGL Tourismus ist kostenlos. Weshalb?

Wenn Sie mehr gesehen werden, wird auch die ALL IN ONE WELT von Argema.de davon profitieren und über den Landkreis hinaus bekannter werden. Es ist eine Win-Win-Angelegenheit und ermöglicht Ihnen und uns einen guten Neustart in die Zeit nach der Pandemie.

http://www.bgl-tourismus.de by Argema

berchtesgadenerland #sehnsuchtbgl #alpenstadt_reichenhall #tourismus #bgltourismus #kostenlos #marketing

Was ich in Thailand nicht getan habe

Was ich in Thailand nicht getan habe

Glaskugel mit Palme

Es gibt ja diese Klischees, was man in Thailand so tun sollte/müsste/wird. Ich habe eine ganze Menge davon nicht getan. Es ist sogar so viel, dass ich vermutlich gar keine richtige Thailand-Urlauberin bin und ich fühle mich ganz schlecht, Euch das jetzt zu beichten, wirklich. Aber ich dachte, besser gleich alle Karten auf den Tisch.

Beach Bar in Thailand

Für zwei Wochen ging es im März nach Bangkok und Koh Phangan. Ruhig sollte es sein, aber sehen wollten wir schon auch ein paar Dinge und sind eigentlich viel unterwegs gewesen, trotz aller Unkenrufe vom Mann, nur in seiner Hängematte zu liegen.

Dafür haben wir Koh Phangan umso besser kennen gelernt.

Und nu Butter bei die Fische:

21 Dinge, die ich in Thailand nicht getan habe

  1. Ich war nicht auf einem Nightmarket. Ehrlich nicht. Am Anfang in Bangkok war ich schlicht zu faul, abends noch einmal rauszugehen, auf Koh Phangan habe ich mich gefragt, was ich da eigentlich soll. Shoppen ist ja mittlerweile nicht mehr so mein Ding. Ok, nein, ehrlich gesagt war ich auch da schlicht zu faul. Ich bin wirklich schlecht, wenn ich Urlaub
  2. mache.Bangkok – schwer interessant, auch wenn ich wenig gesehen habe. Auf ein Wiedersehen.
  3. Ich habe mich nicht massieren lassen. Das ist kein Witz. Namen wie „Suraporn“ und „BämBäm Massage“ machen mich eben nicht soooo richtig an. Außerdem habe ich in Marcos Koh Pangan Guide gelesen, dass auch die „Ölmassagen“, die eigentlich die Sanfteren sein sollen, schweine wehtun können. Och, nö, danke, nein.
  4. Wir waren nicht in der Khao San Road. Wirklich wahr. Die haben wir uns einfach geklemmt.
  5. Ich mag es ja kaum sagen, aber ich hasse FlipFlops und habe daher keine getragen. Ich trage Sandalen, wie so ’ne Ökobraut. Immer. Oder gehe barfuß. Wie ein Hippie. Aber mit diesen zu laut klappernden Plastikdingern habe ich wirklich noch nie ansatzweise sympathisiert.
  6. Wir haben – und das fällt mir jetzt echt schwer, das zuzugeben – den Königspalast nicht gesehen! Und ich fühle mich genötigt, das zu erklären:
    Es gibt ja in Thailand und ganz besonders in Bangkok diese leider echt nervtötende Masche von Einheimischen, das Blaue vom Himmel herunter zu lügen. Meistens ist dann angeblich eine Sehenswürdigkeit geschlossen und der nette Einheimische möchte einem dann gaaaanz tolle interessante andere Dinge zeigen, völlig für lau selbstredend, no problem, nur sein Cousin benötige jetzt eben das Geld für irgendwas oder irgendwas hat dann doch was gekostet oder man möge doch hier was Schönes kaufen…
    Jedenfalls wurden wir auf dem Weg zum Königspalast natürlich vollgelabert, dass der geschlossen sei. Na klar.
    Auf dem Weg zum Palast ließen wir uns verärgert darüber aus, wie unfassbar nervig und blöd diese Masche sei … bis wir vor dem geschlossenen Königspalast standen. Haha. Jetzt dürft Ihr lachen.  Ja, der hatte tatsächlich wegen irgendeiner Zeremonie geschlossen. Da wir für den Abend bereits den Zug nach Süden gebucht hatten, war da nix mehr zu machen. Immerhin waren wir im Tempel nebenan. Der war auch hübsch.Pagoden im thailändischen TempelPagoden im Wat Pho, dem Tempel neben dem Königspalast.
  7. Ich habe keinen Mönch fotografiert. Irgendwie kam mir das respektlos vor. Ok, heimlich von hinten habe ich dann mal so ein verzagt-verzittertes Foto gemacht…Thailändischer Mönch beim Eintritt in einen TempelZack weg isser.
  8. Ich habe nirgendwo Blümchen als Opfergabe hingestreut oder Räucherkerzen angezündet. Ich käme mir irgendwie blöde vor. Als ob ich cheaten würde.Kleiner Opfertisch mit RäucherstäbchenKleiner Opfertisch, wie er häufig in Thailand zu finden ist. Die kleinen Häuser sind für die Ahnen, die auch nach ihrem Tod ein Zuhause brauchen.
  9. Ich habe nicht gearbeitet. Entgegen der Aussage aller digitaler Nomaden und sämtlicher Thailandblogger gab es nämlich in Thailand mitnichten gutes Internet. Wir hatten uns am Flughafen gottseidank so eine Sim-Karte geholt und hatten daher wenigstens in Bangkok und an der Westküste Koh Phangans bisschen Netz. Ansonsten funktionieren die WiFis eher schlecht bis gar nicht und öffentlich sind sie schon überhaupt nicht. An der Ostküste ging dann so ziemlich gar nix mehr, was vermutlich auch mit den Stromausfällen zu tun hat. Also: Thailand ja, zum Arbeiten aber eher nein, wenn man Internet braucht.
  10. Ich habe mich – entgegen aller Erwartungen – nicht gelangweilt und nicht einmal meine Bücher gelesen. Meine Theorie ist, dass diese Hitze das Gehirn ziemlich bräsig macht, weshalb man sehr langsam wird und einem 24 Stunden wie 26 Minuten vorkommen. Und in 26 Minuten muss man ganz schön schnell essen, um drei Mahlzeiten zu schaffen, da bleibt keine Zeit für Langeweile oder Bücher.
  11. Ich habe kein Foto von mir, wie ich auf so einer halb-umgestürzten Palme sitze. Das war mir dann doch echt zuviel. Dafür habe ich den Mann in einer ähnlich pikanten Pose fotografiert. Und bin am Überlegen, was er mir antun wird, wenn ich das Foto hier poste…Mann an Palme
  12. Wir haben nicht im Dschungel übernachtet. Hat irgendwie nicht geklappt bzw. waren wir irgendwann zu faul, eine weitere Unterkunft zu suchen. Das holen wir nach.
  13. Ich habe mich nicht über das scharfe Essen beschwert. Das war echt komisch. Ich mochte in meinem Leben noch nie scharfes Essen, in Thailand konnte es auf einmal kaum scharf genug sein. Sehr seltsam. Lieblingsessen übrigens: Grünes Curry. Omg, ich fange gleich wieder an zu sabbern…
  14. Wir haben keine Full-, Half- oder Blackmoon Party besucht. Voll die Überraschung.
  15. Ich habe kein Yoga gemacht. BÄM!
  16. Ich habe mich nicht betrunken.
  17. Ich habe mich nicht gesonnt, sondern war eine der Europäischen Maden, die mit 50er Sonnencreme weiß eingetüncht und klebrig im Schatten rumgesessen haben. War trotzdem ganz schön.Im Wasser vor Koh Pangan stehen: Türkises Wasser mit Palmen im HintergrundUnd ab und zu bin ich ja sogar auch mal im Wasser gewesen… Watt-wandern auf thailändisch.
  18. Ich habe keinen Beo gekauft. Die armen Viecher werden da überall in Käfigen gehalten und taten mir schon leid, seit ich als zarter Teenager mein Herz für diese Vögel entdeckte. Einmal wollte ich einen aus München retten, blöderweise bin ich kurze Zeit später in die USA aufgebrochen.
  19. Wir haben kein Geld gespart. Thailand kann sicher sehr günstig sein. Wenn man aber wie wir keine Lust auf Preisvergleiche im Urlaub hat und ohnehin nicht gerade abseits der Touristenpfade unterwegs ist, ist Thailand überraschend teuer und kommt teils fast an Berlinpreise heran: Stofftuch: 8,10 Euro (300 Baht). Einzel-U-Bahn-Fahrt: Zwischen 1,20 und 2,40 Euro (40-80 Baht). Frühstück: Zwischen 4,- und 6,50 Euro (150 – 250 Baht). Taxi: teuer.Im Sammeltaxi durch ThailandIm Sammeltaxi. Naaaiiin, das ist natürlich nicht mein Koffer, tse! Ich war selbstverständlich klassisch mit dem Rucksack unterwegs.
  20. Wir haben keinen Sonnenuntergang gesehen. Also ok, FAST keinen. Ein einziges Mal in den zwei Wochen erbarmte sich der Himmel, für eine halbe Stunde Spektakel zu zeigen, bevor dann wieder alles hinter einer riesigen Wolkenwand verschwand. In der Regel waren die Abende aber ziemlich grau, weil es jeden Abend super diesig wurde und sich die Wolken auftürmten.Sonnenuntergang in ThailandAaaaawwww. Fotocredit: Der Mann. Übrigens mit seinem Handy.Dafür haben wir allerdings das spektakulärste Wetterleuchten ever gesehen. Blitze in unglaublichen Wolkenmassen. Leider hatte ich kein Stativ dabei.
  21. Wir sind nicht zum Bottle Beach gefahren. WAAAAAAS?! höre ich jetzt die Koh Phangan-Kundigen rufen. Ja, isso. Sieben Tage lang haben wir die Insel erkundet und in den letzten drei Tagen einfach keine Lust mehr gehabt, obwohl wir da direkt nebenan gewohnt haben. Aber ich wette, der Strand ist genauso voll mit Seegurken wie der bei Ko Maa. Versteht mich nicht falsch, die Dinger sind echt total süß. Und deshalb möchte ich da einfach nicht drauftreten.Strandhütte in ThailandDafür haben wir aber ein paar Tage in diesem Hüttchen gelebt.
  22. Ich habe nicht – wie sagt man das denn überhaupt? – also ich habe nicht Stand-Up gepaddelt. Oder Stand Up Paddling gemacht. Mir ist noch nicht ganz klar, was das bringen soll. Ist für mich so sinnvoll wie mit einem Esel wandern zu gehen. Dafür war ich übrigens total ungeplant tauchen – tatsächlich etwas, was ich vorher noch nie in meinem Leben getan habe – und was soll ich Euch sagen: Da schwamm doch ernsthaft ein Walhai an mir vorbei! Jooo, kein Witz! Das Foto ist so krisselig, weil aus dem Video gescreenshottet, das Video gibt’s dann alsbald möglich. War aber ein kleiner, 3,5 Meter lang, die Mutter war nicht zu sehen.Walhai im Golf von ThailandEin Walhai, ein Walhai!! Nach wenigen Sekunden war er in einer Wolke von Fischen verschwunden, die bei ihm Schutz und Futter suchten.

Wissenswertes über Athos in Griechenland

Wissenswertes über den Finger Athos

Athos ist eine orthodoxe Mönchsrepublik, die im Jahre 972 gegründet wurde und seit 1927 dem griechischen Souverän angehört, jedoch einen autonomen Status inne hat. Geographisch betrachtet ist es der so genannte östliche Finger von Chalkidiki und ragt schlank und etwas abgelegen in die nördliche Ägäis. Die knapp 2.000 Einwohner sind vorwiegend Mönche und ihr Domizil gilt als das letzte theokratische Staatsgebilde der Welt und als wichtige orthodoxe Pilgerstätte.

Die kleine Republik hat einen durch und durch spirituellen und gläubigen Charakter und wirkt gegenüber der äußeren Welt nahezu verschlossen. Insgesamt verteilen sich etwa 20 Großklöster und mehrere kleinere Klöster vorwiegend entlang der Küste: allesamt Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. Das Zusammenleben in den Klöstern ist in großen Gemeinschaften nach autokratischem Muster organisiert. Auf Privatbesitz wird verzichtet; alles befindet sich in Gemeinbesitz. In unmittelbarer Nähe, den Klöstern zugehörig, liegen auch jene Siedlungen, in denen die Mönche hausen. Die zeitliche Orientierung erfolgt anhand des Julianischen Kalenders, welcher etwa 13 Tage hinter der gewöhnlichen Zeitrechnung zurückliegt.

Unter verkehrstechnischen Gesichtspunkten kann die Region als mittlerweile erschlossen betrachtet werden, wenngleich Gäste nur bis nach Ouranoupouli ohne Einschränkung anreisen können. Das kleine Städtchen ist der letzte Ort von touristischer Note vor der eigentlichen Mönchsrepublik selber. Hier finden sich viele Restaurants entlang der Uferpromenade im Dafni Hafen und auf dem Weg nördlich nach Trypiti gibt es mehrere Strandbuchten. Ebenso findet sich hier der Ausgangspunkt für die zahlreichen Bootstouren während jener einige Klöster, vor allem an der Westküste, aus der Ferne besichtigt werden können. Das freie Geleit innerhalb der Republik ist nur den Einheimischen gestattet.

Das Landesinnere und vor allem der sehr gebirgige Süden, sind lediglich über Maultierpfade zu erreichen; für den Süden gilt außerdem noch die Anreise über den Wasserweg. Athos ist ausschließlich ein Zielort für Reisen mit religiösem und spirituellem Hintergrund und daher kein typischer Urlaubsort. So sind es denn auch vornehmlich Mönche aus anderen Ländern, die diese Reise auf sich nehmen. Interessierte Pilger bedürfen eines entsprechenden, kurzzeitig geltenden Visums, welches in Thessaloniki im Ministerium für Nordgriechenland ausgestellt wird; insbesondere die Visen für nichtgriechische Interessierte werden hier ausgestellt. Die Bewilligung eines Antrages ist an die Einhaltung verschiedener Verhaltensregeln – und Kodexe gebunden und orientiert sich an der tolerierten Gesamtbesucheranzahl von 10 pro Tag.

Als sehr umstritten gilt die Tatsache, dass ausschließlich Menschen männlichen Geschlechts in die Republik einreisen dürfen. In der griechischen Mythologie gilt Athos als Garten der Gottesmutter und ein Betreten durch das weibliche Geschlecht ist damit ausschließlich der obersten Heiligen der orthodoxen Kirche, Maria, gestattet. Zu Ehren ihrer ist daher ein Zutritt für alles andere weibliche verboten. Das gilt demnach nicht nur für Menschen weiblichen Geschlechts, wo das Zutrittsverbot als „Avaton“ bezeichnet wird, sondern auch für weibliche Tiere. Ausgenommen davon sind lediglich Hühner und Katzen. Es soll zudem eine ungeteilte Konzentration auf die Gottesverehrung begünstigt werden, ohne etwa, dass die Mönche durch sexuelle Reize der Frauen abgelenkt werden könnten. Den Frauen bleibt damit nur die Besichtigung der Klöster während der Bootstouren rund um Athos.

Der gleichnamige Berg im sehr ursprünglichen Südteil ragt etwa 2.000 m in die Höhe. Die Nordflanke des Berges gilt als ruppig und steil aufgerichtet. Die Südseite jedoch bietet einen geeigneten Pfad, um ohne große Anstrengung den Berg erklimmen zu können. Während des Aufstieges ergeben sich ausreichend Gelegenheiten, fasziniert vom famosen Landschaftsbild mit weitem Blick auf das Meer, in Verzückung zu geraten. Fast unvorstellbar, dass Athos, entgegen seiner beschaulichen und bescheidenen Ausstrahlung, dabei aber auch Stätte bedeutender, byzantinischer Kunst und Kultur ist. Die historischen Schätze werden in den Hallen der Klöster, Kirchen und der Bibliotheken aufbewahrt, darunter: Ikonen, etliche Handschriften mit den Siegeln der Kaiser, rare religiöse Editionen, Mosaikböden und Wandmalereien aus dem Hochmittelalter. Ganz sicher ein Fleckchen Erde, das einen größeren Fokus verdient als es selber zulässt. Ein Ziel ausschließlich für Tagestouren, etwa von Chalkidiki oder Sithonia ausgehend.

Übrigens: Unser Berliner Partner Getyourguide hat einige Tagestouren nach Athos im Programm…

Ein recht ordentlich Auswahl an Büchern über den Berg Athos finden Sie bei Amazon.

WELTREISEBÜRO Beauty- & Wellnessreisen

Unser Flaggschiff WELTREISEBÜRO mit der brandneuen Beauty Plattform!

http://www.erholungs-reisen.de

Exklusive Angebote, spezielle Empfehlungen und viele tagesaktuelle Angebote rund um den Globus erwarten Euch auf der Beauty Plattform vom WELTREISEBÜRO Reischl in Verbindung mit dessen Reiseagentur.

Wir beraten Sie gerne schriftlich sowie telefonisch. So bucht man heute in der REISEZENTRALE by Argema!